Das Hochzeitsessen

Das Hochzeitsessen ist ein wichtiger Bestandteil und eines der größten Highlights auf jeder Hochzeit. Bei einem guten Essen haben das Brautpaar und die Gäste Gelegenheit entspannt zur Ruhe zu kommen und die Aufregung der letzten Stunden hinter sich zu lassen. Da sich viele Gäste schon im Vorwege auf ein kulinarisches Highlight freuen und nicht selten enttäuscht sind wenn das Essen lieblos geplant wird, stellen die Überlegungen für das Essen eine große Herausforderung dar.

Aber ganz egal, ob Büffet oder Menü beide Varianten haben ihre Vor–und Nachteile. Im Laufe der Hochzeitsplanung muss sich jedes Brautpaar entscheiden, ob es das Essen als Menü oder in Büffet anbieten lassen möchte und sollte sich deshalb frühzeitig Gedanken darüber machen. 

Menü

Drei, vier, fünf oder sogar sieben Gänge – ein Menü ist immer etwas Besonderes und hat etwas Festliches an sich. Nachdem alle Gäste ihre Plätze eingenommen haben, ergeben sich die ersten Tischgespräche. Da niemand für das Essen aufstehen muß, werden diese auch nicht unterbrochen. Alle Gäste können sich entspannen, die Gänge genießen und dem Programm auf der Hochzeit ungestört folgen. Jeder einzelne Gang wird vom Servicepersonal serviert und kann gemeinsam mit allen Gästen zelebriert und genossen werden. Meist sind die einzelnen Speisen ganz bewusst aufeinander abgestimmt und ziehen sich wie ein „roter Faden“ kulinarisch durch das gesamte Menü. Der Vorteil bei einem Menü ist auch, dass die Speisen besonders schön und stilvoll auf den Tellern angerichtet werden können. 

Büfett

Ein Büffet bietet viele Vorteile, vor allem weil es sehr flexibel und fast überall möglich ist. Bei der Büffet-Variante ist die Auswahl meistens größer und es kann mehr Rücksicht auf verschiedene Vorlieben und Unverträglichkeiten genommen werden. Jeder Gast kann sich sein Essen nach individuellen Wünschen und Vorlieben selbst zusammenstellen und sich mehrmals bedienen. So ist garantiert, dass auch jeder satt wird. Sobald die Speisen vom Servicepersonal angerichtet sind und das Brautpaar das Büffet „freigegeben“ hat, dürfen sich alle Gäste bedienen – zumindest, bis der Nachtisch ansteht.

Ein Büffet wirkt eher auflockernd, da sich die Hochzeitsgesellschaft bewegen und zum Büffettisch gehen darf. So kommen die Gäste untereinander leichter ins Gespräch und lernen sich direkt kennen.

Welche Variante ist jetzt aber besser?

Prinzipiell ist die Entscheidung reine Geschmacksache und richtet sich nach den Vorlieben des Brautpaares.

Ein Menü kann eine ganz besonders luxuriöse Art des Essens sein und ist zu empfehlen wenn das Brautpaar besonders viel Wert auf hochwertiges Essen legt, dass schön präsentiert werden soll. Bei einer sehr großen Gästeanzahl ist ein Menü allerdings eher weniger zu empfehlen, denn je größer die Gästeanzahl desto mehr Servicepersonal muss die Location vorhalten, um das Menü zeitgleich servieren zu können. Nicht jede Location kann das gewährleisten 

Ein Büffet bietet eine größere Auswahl an Speisen und die Küche kann besser Rücksicht auf Veganer, Vegetarier und Unverträglichkeiten nehmen und Alternativen anbieten.  

Meine Empfehlung: Eine wunderbare Alternative ist es Menü und Büffet zu kombinieren. Es kann z.B. die Vorspeise am Tisch serviert,  der Hauptgang als Büffet aufgebaut und die Hochzeitstorte als Highlight zum Dessert präsentiert werden.

Egal ob ihr euch für ein Menü, ein Büffet oder eine Kombination entscheidet. Ein wichtiger Tipp für die Planung eures Hochzeitsessens: Plant unbedingt ein Probeessen ein! Dann habt ihr die Möglichkeit vorab zu testen, wie die Gerichte tatsächlich schmecken, wie der Service ist und könnt gegebenenfalls Änderungswünsche äußern.

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