Heiratsantrag und dann? Eure allerersten Überlegungen zur Hochzeitsplanung

Heiratsantrag

Der Heiratsantrag ist geglückt und jetzt wollt ihr überglücklich und euphorisch sofort mit der Planung eurer Traumhochzeit beginnen. Aber wie fängt man eigentlich an seinen schönsten Tag zu planen?

Hier möchte ich euch die ersten Schritte und Überlegungen mit an die Hand geben, damit eure Hochzeit unvergesslich wird.

Da zu einer Hochzeit immer zwei Menschen gehören solltet ihr euch ersteinmal ganz in Ruhe (mit einem Glas Wein) zusammensetzten und gemeinsam überlegen in welche Richtung eure Hochzeit gehen soll und wie ihr euch euren Tag vorstellt.

Über die folgenden Punkte solltet ihr euch Gedanken machen:

2 oder lieber 200 Gäste?

Als Allererstes solltet ihr zwei euch einmal überlegen wie eure persönliche Traumhochzeit aussehen würde, wenn es überhaupt keine „Regeln“ und Budgetgrenzen gäbe. Einmal völlig losgelöst von allen Traditionen und Erwartungen, die möglicherweise aus euren Familien -und/oder Freundeskreis stammen könnten. Wie sehe euer Tag dann aus?

Träumt ihr von einer großen Hochzeit, einem rauschenden Fest, mit vielen Gästen das über mehrere Tage gefeiert wird? 

Bei einer kleinen Hochzeit a la Elopement, wo nur ihr Beide euch an einem außergewöhnlichen und romantischem Ort das „JA“-Wort geben dürft, hüpft euer Herz schon alleine bei der Vorstellung höher? Ein Tag ohne jegliche Verpflichtungen und Erwartungen das ist euer Traum?

Vielleicht ist aber auch eine individuelle klassische Hochzeit für euch genau das Richtige? Euch das Eheversprechen im Kreise eurer Familie und euren liebsten Freunde zu geben ist genau das was ihr euch wünscht?

Welche Art der Trauung ist die Richtige?

Nachdem ihr die ungefähre Größe der Hochzeit festgelegt habt, könnt ihr euch überlegen ob ihr euch eine eher traditionelle oder unkonventionelle Trauung vorstellt.

Wenn eure Eheschließung auch rechtsgültig sein soll, müßt ihr euch von einem Standesbeamten/einer Standesbeamtin trauen lassen. 

Es gibt dabei die Möglichkeit euch das „JA“-Wort ganz klassisch bei einer standesamtliche Trauung im Standesamt eurer Wahl zu geben. In einigen Standesämter werden auch Trauungen im Freien oder an besonderen Orten angeboten. Schaut euch mal auf den Internetseiten der jeweiligen Standesämter um oder ruft direkt an um euch über die dortigen Angebote zu erkundigen.

Möchtet ihr nach der standesamtlichen Trauung noch kirchlich heiraten? Oder fällt eure Wahl auf eine individuelle freie Trauung mit Trauredner/in, die ganz nach euren eigenen Vorstellungen und Wünschen eine wunderschöne Rede mit passenden Trauritual(en) hält?

Als nächstes dürft ihr euch Gedanken darüber machen ob die Trauungen alle an einem oder an unterschiedlichen Tagen stattfinden sollen, möglicherweise sogar in unterschiedlichen Jahren?

Wie viel Zeit wollt ihr euch bis zur Hochzeit lassen?

Grundsätzlich gilt je früher ihr mit der Planung beginnt, desto besser und stressfreier ist es. Auch wenn es sich so anfühlt als wäre ein Jahr eine unendliche lange Zeit, kann es doch schnell mal passieren, dass z.B. eure eine bevorzugte Hochzeitslocation schon ausgebucht ist.

Deshalb stellt euch auch gerne vorab schoneinmal die Frage was euch wichtiger wäre: Die eine ganz bestimmte Hochzeitslocation oder das eine für euch bedeutsame Hochzeitsdatum? Eine Alternative wäre z.B auch unter der Woche oder im Herbst/Winter zu heiraten und zu feiern, wenn ihr auf eure Traumlocation nicht so lange warten möchtet.

Sobald eine Location für euch in Frage kommt, nehmt so früh wie möglich Kontakt auf und reserviert sicherheitshalber vor. Wenn die Location sehr beliebt ist kann es schon mal vorkommen das ihr 1-3 Jahre im Voraus reservieren müsst.

 

Wieviel Budget habt ihr zur Verfügung?

Überlegt euch grob wieviel ihr für die Hochzeit ausgeben möchtet oder auch könnt. Ein ganz entscheidender Punkt auf der Liste der Überlegungen, damit ihr genauer planen könnt. Gibt es evtl. schon einen Budgetzuschuss aus der Familie? Wollt ihr eure Feier finanzieren oder möchtet ihr eine gewisse Summe für die Hochzeit ansparen? Je größer und exklusiver eine Hochzeit geplant wird, desto mehr Budget müsst ihr natürlich einplanen. Was aber nicht bedeutet das eine kleine Hochzeit zwangläufig günstig(er) sein muss.

Macht euch einen groben Budgetplan mit den Ausgaben die ihr plant und was diese voraussichtlich kosten werden. So behaltet ihr den Überblick von Anfang an und „verplant“ eure Ausgabe nicht.

Wo liegen eure Prioritäten?

Macht euch eine Liste mit Dienstleistern oder Dingen, die ihr dabei haben möchtet. Wo achtet ihr besonders auf die Qualität, was darf auch gerne etwas teurer sein? Was ist für euch persönlich am wichtigsten und auf was könnt ihr verzichten, falls es nicht mehr ins Budget passen sollte?

  • Essen
  • Getränke
  • Musik/DJ
  • Location
  • schöne Dekoration
  • Flitterwochen
  • Outfit
  • Fotograf
  • Videograf
  • Hochzeitstorte
  • Unterhaltung der Gäste
  • Papeterie

 Unterstützung für die Planung?

Eine Hochzeit zu planen kann ziemlich stressig werden und kostet auch jede Menge Zeit. Ihr solltet euch die Frage stellen ob ihr genügend Lust und Zeit habt, um alles alleine zu mangen oder ob ihr euch evtl. Hilfe und Unterstützung suchen wollt. Eine gute Unterstützung kann von guten Freunden, den Trauzeugen und/oder aus der Familie kommen. Manchmal kann allerdings auch die Hilfe von aussen zu einem Stressfaktor werden, wenn eure Ansichten zu unterschiedlich sind. Dann kann es sinnvoll sein sich eine professionelle und unabhängige Unterstützung bei einem Weddingplanner zu suchen. Gute und erfahrene Hochzeitsplaner/innen planen und organisieren nach euren Vorstellungen, Wünschen und Vorgaben. Sie geben neutrale und wichtige Tips und Inspirationen, damit eure Hochzeit unvergesslich wird.