So erstellt ihr ein Hochzeits-Moodboard

 

Wedding Moodboard

Mit einem Hochzeits-Moodboard könnt ihr eure Dekorationsvorstellungen ganz wunderbar Mithilfe von Bildern visualisieren und euren Stil und/oder das Motto optisch darstellen. Dafür braucht ihr einfach nur Bilder, Fotos und/oder Materialien, welche euch besonders gut gefallen. Diese pinnt ihr dann einfach auf euer Board und gleicht ab, was gut zusammenpasst und was verbessert oder verändert werden sollte. Wenn euch etwas doch nicht so gut gefällt, entfernt ihr den Pin oder tauscht das Bild gegen eines aus, welches für euch besser zu den Übrigen passt.

Die passende Hochzeitsdekoration zu finden stellt (fast immer) eine Herausforderung dar. Mit Hilfe eines Moodboardes könnt ihr eurem Dekokonzept eine Richtung geben. Ihr grenzt so das schier unbegrenzete Angebot für euch persönlich ein und werdet nicht erschlagen von all den vielen Möglichkeiten.

Analoges Hochzeits-Moodboard

Für ein analoges Moodboard benötigt ihr nur eine schlichte Korkplatte,  eine Magnettafel oder ein schlichtes Stück Pappkarton. Nun könnt ihr damit beginnen eure Bilder, Fotos und Materialien zu sammeln, mit Allem was euch zu eurem Hochzeitsthema gefallen könnte. Pinnt oder klebt eure Favoriten auf euer Board und lasst das Ganze auf euch wirken. Ihr werdet schnell merken, wie sich nach und nach euer eigener Hochzeitsstil herauskristallisiert.

Digitales Hochzeits-Moodboard

Beim digitalen Moodboard sammelt ihr eure Informationen aus dem Internet und bastelt euch daraus eine Collage am PC. Mithilfe von Grafikprogrammen wie z.B. Canva könnt ihr alle Bilder ganz leicht zusammenfügen und ergänzen. Hier gelangt ihr zu meinen Canva-Vorlagen für ein Moodboard.

Eine andere Möglichkeit dafür wäre eine Plattform wie Pinterest. Dort klickt ihr euch durch diverse Pins und markiert eure Favoriten, welche sich dann auf eure eigene Pinnwand übertragen. Natürlich könnt ihr auch mehrere Pinnwände erstellen.

 

Ich zeige euch hier wie ihr euer eigenes ganz persönliches Hochzeits-Moodboard erstellt.

 

1. Schritt: Inspirationen und Ideen sammeln

Ganz easy! Sammelt im ersten Step alles – wirklich alles! – was euch gefällt und anspricht. Dabei müsst ihr auch noch gar nicht darauf achten ob es farblich oder stilistisch zusammen passt. Das kann am Anfang noch ziemlich „wild“ aussehen, aber das ist völlig okay. Immer wenn ihr etwas findet was euch gefällt, sammelt es. Insprirationsquellen sind da vor allem (Hochzeits-)Magazine, das Internet (vor allem visuelle Plattformen wie Pinterest oder Instagram). Dazu könnt ihr auch eine Pinterest-Pinnwand erstellen und diese mit möglichst vielen Bildern, die euch ansprechen und gefallen, bepinnen. merkt ihr euch bzw. schneidet ihr aus Magazinen aus und klebt, steckt oder pinnt ihr auf euer Moodboard. Wichtig ist ersteinmal vorzusortieren, was überhaupt für euch in Frage kommen würde.

 

Moodboard Deko

 

2. Schritt: Stil oder Motto festlegen

Nachdem ihr euch unzählige Bilder gepinnt oder gemerkt habt, nehmt kurz ein wenig Abstand und betrachtet euch die Auswahl. Oft merkt man schon direkt einen gewissen Stil der dahinter steht. Tauchen auf den Bildern immer wieder bestimmte Farben auf? Finden sich eher moderne, rustikale oder natürliche Elemente auf den Bildern? So seht ihr schon sehr schnell in welche Richtung eure Hochzeitsdekoration gehen kann.

Möchtet ihr eurer Hochzeit nun ein bestimmtes Motto geben? Habt ihr besondere Interessen? z.B. Mittelalter, Metall, Dark oder eine bestimmte Jahreszeit? Welcher Stil taucht immer wieder auf und gefällt euch besonders gut? Vintage, Boho, greenery, modern, rustikal, natürlich oder glamourös?

 

3. Schritt: Farben auswählen

Passend zum ausgewählten Stil oder zum Motto könnt ihr euch jetzt für die Farben entscheiden. Fällt eure Wahl immer wieder auf die gleiche oder eine ähnliche Farbauswahl? Prima! Dann könnt ihr euch entweder für eine Hauptfarbe und dazu passende Farbkombinationen oder für ein Farbschema entscheiden. Mein Tip: Max. vier Farben auswählen, damit das Gesamtkonzept harmonisch bleibt.

Hochzeits-Moodboard

 

Hochzeit Moodboard

4. Schritt: Aussortieren

Nachdem euer Moodboard mit unzähligen Bildern und Fotos bestückt wurde, geht es jetzt ans Aussortieren. Alles was für euch jetzt nicht mehr zusammenpasst wird aussortiert, so dass ihr euch mittlerweile quasi automatisch für eine passende Richtung entscheidet. Verringert die Auswahl auf max. 5-10 Bilder pro „Kategorie“ auf die für euch ansprechendsten.

 

5. Schritt: Moodboard verfeinern

Neben den ausgewählten Bildern und Fotos, die zu eurem Stil/Motto, zu eurer Location und zu eurer ausgewählten Farbkombination passen, wird es jetzt auch noch haptisch. Alle Materialien und Dinge, die ihr gerne dabei haben wollt, sammelt ihr ebenfalls.

That’s it!

So einfach gestaltet ihr euer persönliches Hochzeits-Moodboard. Mit Hilfe eurer Vorlagen ist es nun direkt viel einfacher die passenden Dekoelemente zu finden, denn ihr seid fokussierter bei der Auswahl und verliert euch nicht mehr so schnell in den Tiefen des Deko-Dschungels.

Ich wünsche euch jetzt ganz viel Spaß beim Erstellen eures Hochzeits-Moodboardes.